Das Qualifying am Mittwoch
Das Audi Sport Team Joest hat sich während des ersten Qualifyings für die 24 Stunden von Le Mans ganz auf die Vorbereitung
für das Rennen am Wochenende (Start am Samstag um 15 Uhr) konzentriert. Die drei Audi R10 TDI belegen vorläufig die
Startplätze vier, fünf und sechs.
Da es während des offiziellen Testtages in Le Mans regnete und für das zweite Qualifying am Donnerstag ebenfalls schlechteres Wetter vorhergesagt ist,
verzichteten die Vorjahressieger am Mittwochabend darauf, in einem speziellen Qualifying-Trimm auf Zeitenjagd zu gehen. Stattdessen arbeitete die Audi Mannschaft
intensiv an der Fahrwerksabstimmung sowie der Aerodynamik und testete mit vollen Tanks verschiedene Reifenvarianten für das Rennen. Zudem absolvierten alle neun
Audi Piloten ihre Pflichtrunden bei Dunkelheit.
Die schnellste Zeit (3.24,105 Minuten) erzielte Allan McNish im Audi R10 TDI mit der Startnummer 2 kurz nach 22 Uhr. Mike Rockenfeller war im R10 TDI mit der Startnummer
3 lediglich 182 Tausendstelsekunden langsamer. Die schnellste Runde am Steuer des R10 TDI mit der Startnummer 1 fuhr Marco Werner.
Technisch gab es am Mittwoch keine nennenswerten Probleme. Einziger außerplanmäßiger Zwischenfall war eine leichte Berührung von Mike Rockenfeller mit
einem anderen LM P2-Fahrzeug in der ersten Schikane, die abgesehen von einem Dreher folgenlos blieb.
Für das zweite Qualifying am Donnerstagabend werden die drei Audi R10 TDI bereits mit den Einsatzmotoren für das Rennen bestückt.
Frank Biela zum Quali am Mittwoch:
"Wir wussten, dass Peugeot schneller sein würde. Wir haben uns von vorneherein auf die Rennabstimmung konzentriert, was wir konsequent gemacht haben.
Das Auto fühlte sich gut an. Marco (Werner) hat noch einige Änderungen gemacht, ich hoffe, in die richtige Richtung."
Quelle & Copyright der Bilder: Audi-Sportpresse
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