Frank Biela startet aus Reihe 1
Der neue Audi R10 TDI hat bei seinem Debüt in Sebring (USA) auf Anhieb ein Stück Motorsport-Geschichte geschrieben: Zum ersten Mal überhaupt startet ein Diesel-Fahrzeug bei einem Sportwagen-Rennen von der Pole Position. Beim Qualifying am Donnerstag unterbot Allan McNish den bestehenden Steckenrekord um mehr als zwei Sekunden. Bei glühender Hitze unterstrich der Schotte damit eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der modernen Audi TDI-Technologie.
Frank Biela und seine Fahrerkollegen im Schwesterauto mit der Startnummer 1 standen dem in nicht viel nach und sorgten mit der zweitbesten Zeit dafür, dass beim Start des Rennens am Samstag um 10:43 Uhr Ortszeit (16:43 Uhr in Deutschland) beide neuen Audi R10 TDI in der ersten Reihe stehen. Wegen eines Elektronikproblems konnte die Besatzung der #1 nur eine einzige Zeitrunde fahren und sich erst kurz vor Ende des Qualifyings vom letzten auf den zweiten Platz nach vorne schieben.
Das 12-Stunden-Rennen für Sebring ist das prestigeträchtigste Sportwagen-Rennen Amerikas, Auftakt der American Le Mans-Serie (ALMS) und für Audi Sport in erster Linie ein Testeinsatz hinsichtlich der 24 Stunden von Le Mans am 17./18. Juni. Dass der R10 TDI schnell ist, hat er im Qualifying eindrucksvoll bewiesen - die Herausforderung, die 12-Stunden-Distanz auf der materialmordenden Strecke von Sebring zu überstehen, ist allerdings noch wesentlich größer.
Frank Biela zur Startposition zwei

Wir sind schon mit einem guten Auto hier in Sebring angekommen und haben noch einige Schritte nach vorne gemacht. Heute hatten wir Pech, weil wir uns offenbar über Nacht ein Elektronikproblem eingefangen haben, das uns im Qualifying behindert hat. Das werden wir aber in den nächsten Trainingssitzungen wieder aussortieren."
zurück zur Übersicht
|
|