Frank Biela wurde am 02.08.1964 in Neuss (Deutschland/NRW) geboren. Seine Motorsport Karriere begann er im Alter von 19 (1983) Jahren im Kart. Er wurde in seiner ersten Saison (1984) der Deutschen Kartmeisterschaft Vierter.
Danach folgten zwei Jahre (1984, 1985) in der Deutschen Formel Ford 1600. Dort wurde er 1984 Vierter und 1985 Dritter. 1986 erfolgte der Aufstieg in die Deutsche Formel 2000. Diese beendete er mit dem Zweiten Platz.
Aufgrund dieser guten Leistung durfte Frank Biela in den Jahren 1987 bis 1990 für Mercedes DTM fahren. Im Jahre 1988 hat Frank Biela neben der DTM Saison noch eine Saison in der Formel 3 beschritten. Ende 1990 wurde Dr. Ulrich von Audi Sport auf Frank Biela aufmerksam, und bot ihm einen Audi Werksvertrag für die Saison 1991 an.
Seit dem fährt oder besser gesagt "Siegt" Frank Biela für die Marke mit den Vier Ringen aus Ingoldstadt (Deutschland/Bayern). Audi stelle Frank Biela für die Saison 1991 einen Audi V8 quattro zur Verfügung, auf diesem wunderbaren Auto wurde Frank Biela gleich DTM Champion. 1992 folgte ein weiteres Jahr in der DTM, aber leider konnte er seinen im Vorjahr gewonnenen Titel nicht wiederholen.
Das Jahr 1993 sollte wesentlich besser für Frank Biela laufen. Es zog ihn 1993 nach Frankreich, dort hat er wieder auf Anhieb die Französische Tourenwagen Meisterschaft auf einem Audi 80 quattro gewonnen.
Das Jahr drauf, also 1994, ging es wieder zurück nach Deutschland. Er wurde Zweiter im STW Cup auf einem Audi 80 competition. Audi setzte in STW Cup Saison 1995 erstmals den neuen Audi A4 ein. Mit diesem Wagen wurde Frank Biela 1995 Gesamt Dritter. Highlights waren die Rennen in Zolder am 30.04.1995 (Belgien) und das Rennen auf dem kleinem Kurs des Hockenheim Rings (Deutschland) am 11.06.1995. Dort hat Frank Biela gleich beide Rennen (Sprint und das Hauptrennen) gewonnen. Dazu kommt der Erste Platz beim Torenwagen Weltcup in Le Castellet.
In der Zeit von 1996 bis 1997 fuhr Frank Biela für Audi in der Britischen Tourenwagen Meisterschaft auf einem Audi A4 quattro. Dort wurde er 1996 Britischer Meister und 1997 Zweiter. Dazu gewann Frank Biela noch 1996 das prestigeträchtige Rennen von Macau.
Für die Saison 1999 hat Audi beschlossen, seine Autos in Le Means an den Start zu schicken. Audi baute zwei verschiedene Sportwagen Typen. Einen offenen Rennwagen mit der Bezeichnung Audi R8 und einen geschlossenen Rennwagen mit der Bezeichnung Audi R8R. Frank Biela wurde auf dem Audi R8R gleich Dritter, und dies bei seinem ersten Le Mans Einsatz.
Für das Jahr 2000 beschloss Audi drei Werks Audi R8 in der ALMS einzusetzen. Der Audi R8R wurde nicht weiter eingesetzt. Frank Biela gewann im Jahr 2000 die 12 Stunden von Sebring (USA/Florida) und die 24 Stunden von Le Means. Seine Teamkollegen für das Le Mans Rennen 2000 waren Emanuelle Pirro und Tom Kristensen. Die anderen beiden Audi R8 belegten die Plätze 2 und 3. Der Triumpf war Perfekt.
Das Jahr 2001 begann mit einem Sieg bei dem Rennen in Dallas (USA/Texas). Dort gewann das Duo Capello/McNish vor Biela/Pirro. Die 12 Stunden von Sebring (USA/Florida) gewann das Trio Aiello/Alboreto/Capello vor Biela/Kristensen/Pirro. Der Sieg in Sebring (USA/Florida) sollte leider der letzte von Michele Alboreto sein, denn am 25.04.2001 kam Michele Alboreto bei Testfahrten auf dem Lausitzring (Deutschland) ums Leben.
Michele Alboreto wurde in seiner Heimatstadt Mailand beigesetzt. Er hinterlässt seine Frau Nadia und zwei Töchter. Durch diesen schweren Unfall war lange Zeit ungewiss, ob Audi bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gehen wird. Man entschloss sich an den Start zu gehen und dieses Rennen für Michele Alboreto zu fahren. Für Michele Alboreto kam Christian Pescatori neu ins Team. Audi belegte mit seinen Infineon Audi R8 die Plätze Eins (Biela/Kristensen/Pirro) und Zwei (Capllo/Capello/Pescatori).
Im Jahr 2002 folgte dann der totale Triumpf in Le Mans sowie in der ALMS. Beim Klassiker in Frankreich schafften Frank Biela / Emanuele Pirro und Tom Kristensen die Sensation. Als erstes Team in der Geschichte des Rennens wiederholten die Drei die Erfolge aus den Vorjahren und gewannen das Rennnen zum Dritten Mal.
Für das Jahr 2003 wurde seitens der Audi AG beschlossen die R8 Modelle in private Hände zugeben. In der ALMS startete gemeinsam mit Marco Werner für das Team Joest. Die Meisterschaft entscheid sich erst im letzten Rennen der Saison. In Road Atlanta gewann zwar das Team "Champion Racing", aber Marco Werner und Frank Biela
sicherten sich den Fahrertitel. In Le Mans startete Frank Biela gemeinsam mit Mika Salo und Perry McCarthy für das Team "Audi Sport UK". Leider schied das Team in der ersten Stunden des Rennens wegen einer defetken Tankanzeige aus.
Im Jahr 2004 kehrte Frank Biela in die DTM zurück und pilotierte einen durch das Team Joest eingesetzten DTM A4.
2005 pilotierte Frank Biela wieder einen Audi R8, welcher durch das Team ADT Champion Racing in in der American Le Mans Serie (ALMS) und bei den 24 h von Le Mans eingesetzt wurde. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Emanuele Pirro gewann Frank Biela den ALMS Fahrertite der Saison 2005.
In der Saison 2006 war Frank Biela als Audi Werkspilot in das Audi R10 TDI der Projekt der Audi AG eingebunden. Er hat die 24h von Le Mans sowie einzelne Rennen in der American Le Mans Serie (ALMS) gewonnen.
2007 bestritt Frank Biela als Audi Werkspilot die 12h von Sebring sowie das 24h Rennen in Le Mans. Er konnte beide Rennen gewinnen. Weil Tom Kristensen beim DTM Auftakt in Hockheim einen schweren Unfall hatte, hat Frank Biela 2007 auch ein DTM Rennen (Oschersleben) bestritten.
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